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Tipps zur Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks zu Hause

Bevor wir näher auf die Einzelheiten eingehen, möchten wir dir fünf Regeln vorstellen. Sie konzentrieren sich auf fünf Maßnahmen, mit denen du deinen ökologischen Fußabdruck verbessern kannst: 

  • Alternativen suchen: Versuche, immer eine wiederverwendbare Variante für Einwegartikel bei dir zu haben.
  • Reduzieren: Stelle dir folgende Frage, bevor du etwas kaufst: Brauche ich diesen Gegenstand wirklich?
  • Wiederverwenden: Häufig können wir Dinge viel länger benutzen, wenn wir sie gut pflegen, reparieren oder wiederverwerten.
  • Kompostieren: Nicht jeder hat einen Garten, aber wenn du die Möglichkeit hast, solltest du einen Kompost anlegen.
  • Recyceln: Informiere dich über deine Recyclingmöglichkeiten vor Ort und entsorge Kunststoff, Papier, Glas und Metall ordnungsgemäß.

Du kannst deinen ökologischen Fußabdruck verbessern, indem du einige der folgenden einfachen Tipps in deinem Alltag übernimmst:

1. Gerätestecker ziehen

Der einfachste Weg ist es, immer alle elektronischen Geräte vom Stromnetz zu trennen. Denn selbst im ausgeschalteten Zustand verbrauchen Geräte immer noch Energie. Meist machen Geräte im sogenannten „Scheinaus-Betrieb“ 10% deiner Stromrechnung aus. Jedes angeschlossene Gerät verbraucht Energie und trägt zu deinem ökologischen Fußabdruck bei. Der nächste Schritt wäre, zu einem Ökostromanbieter zu wechseln. 

 

2. Kleidung länger tragen

Wenn du Kleidungsstücke zu schnell wegwirfst, hat das große Auswirkungen auf die Umwelt. Versuche stattdessen, die Lebensdauer deiner Kleidung zu verlängern, indem du sie bei niedrigeren Temperaturen wäschst und sie gut pflegst. Bringe sie zum Schneider, um sie reparieren zu lassen, oder gib sie an Familie und Freunde weiter, wenn sie dir nicht mehr gefallen. Gut erhaltene Kleidungsstücke kannst du auch auf einem Flohmarkt, für einen guten Zweck verkaufen oder online tauschen. Tipp für Fortgeschrittene: Kaufe zeitlose und hochwertige Stücke, die nicht so schnell aus der Mode kommen.

 

3. Einen Garten anlegen oder einen Baum pflanzen

Verbessere deinen ökologischen Fußabdruck, indem du einen Baum oder Blumen pflanzt. So kannst du der Umwelt etwas zurückzugeben, da ein Baum etwa 6 kg CO2 pro Jahr bindet. Alternativ kannst du auch bienenfreundliche Blumen oder einen kleinen Gemüsegarten auf dem Balkon pflanzen.

 

4. Bioprodukte aus der Region essen

Eine pflanzenbasierte Ernährung verbessert deine CO2-Bilanz erheblich. Versuche, Saisonprodukte zu verwenden, damit du dir keine Sorgen über die Entfernung machen musst, die die Lebensmittel auf dem Weg zu dir zurückgelegt haben. Dein Landwirt vor Ort beantwortet dir bestimmt gerne Fragen zu seinem Betrieb. Versuche, verarbeitete Lebensmittel zu vermeiden. Sie sind schlecht für deine Gesundheit und die Umwelt. Indem du deine Mahlzeiten planst und einfrierst, kannst du außerdem die Verschwendung von Lebensmitteln minimieren.

 

5. Weniger Fleisch essen

Der mit Abstand wichtigste Tipp ist die Reduzierung deines Fleischkonsums, denn Kühe und Schafe produzieren einen Großteil des Treibhausgases Methan. Durch die Umstellung auf eine vegane Ernährung kannst du deinen ökologischen Fußabdruck um bis zu 20% verbessern. Das ist für die meisten keine einfache Umstellung, aber es lohnt sich!

 

6. Wäsche auf der Wäscheleine trocknen

Wäsche mit dem Trockner zu trocknen verbraucht fünfmal mehr Strom als eine Ladung Wäsche zu waschen. Das entspricht einem Stromverbrauch von ca. 200 Glühbirnen in einer Stunde. Wenn du deine Wäsche auf der Wäscheleine trocknest, schonst du sowohl deinen Geldbeutel als auch die Umwelt. Wenn du einen Garten oder einen Keller hast, kannst du dort deine Wäscheleine aufhängen oder deinen Wäscheständer aufstellen. 

 

7. Einen minimalistischen Lebenswandel verfolgen 

Ein gutes Motto: Weniger ist mehr. Kaufe weniger, aber bessere Produkte. So kannst du deinen CO2-Ausstoß senken. Je weniger Geld du für nutzlose Dinge ausgibst, desto weniger musst du später entsorgen. Im nächsten Schritt kannst du dein Haus entrümpeln und Sachen spenden, die du nicht mehr brauchst. 

 

8. Den Wasserverbrauch reduzieren

Es ist so einfach: Drehe das Wasser ab, während du dir die Zähne putzt oder dich unter der Dusche einseifst. Achte außerdem beim Kauf von Duschköpfen, Toiletten, Waschmaschinen und Geschirrspülern darauf, dass diese möglichst wenig Wasser verbrauchen. Wasche dein Auto seltener und pflanze heimische Blumen in deinem Garten oder auf deinem Balkon.

 

9. Umweltfreundliche Reinigungsprodukte verwenden

Aus naheliegenden Gründen solltest du ein leistungsstarkes, aber umweltfreundliches Reinigungsmittel verwenden. Biff Pro Nature Badreiniger enthält 99,9% natürliche Inhaltsstoffe und die Verpackung ist vollständig recycelbar. Außerdem sind Nachfüllpackungen erhältlich, was ebenfalls zum Umweltschutz beiträgt.

 

10. Recyceln

Versuche, so viel Abfall wie möglich zu recyceln, und kaufe Waren mit möglichst wenig und recycelbarer Verpackung. Mehr über den Recyclingprozess von Kunststoffen erfährst du hier.

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